Holzkohlegrill Test: Die Top 3 der Mittelklasse im Vergleich

Der GRILLGARANT Holzkohlegrill Test 2017: Nach unserem Test von Holzkohle-Kugelgrills im unteren Preissegment haben wir uns diesmal die Mittelklasse vorgenommen. Auch hier haben wir wieder drei interessante Modelle herausgesucht. Das Gesamtergebnis auf einen Blick:

Modell Unser Rating 
Tepro Toronto
Holzkohlegrill

LotusGrill
Holzkohlengrill
Serie 340

Weber Holzkohlegrill
Original Kettle
Premium 57 cm

Die Testberichte im Detail

Test „Tepro Toronto Holzkohlegrill“: Zum Testbericht im Detail
Test „LotusGrill Holzkohlengrill Serie 340“: Zum Testbericht im Detail
Test „Weber Holzkohlegrill Original Kettle Premium 57 cm“: Zum Testbericht im Detail
So testen wir: Hinweis zum Testverfahren


Holzkohlegrill Test: „Tepro Toronto Holzkohlegrill“


Bestseller bei Amazon – das macht auch uns neugierig. Hält der „Toronto“, was die zahllosen positiven Kundenmeinungen versprechen?
Ist der nicht ganz einfache Zusammenbau in Eigenregie einmal gemeistert, dann überzeugt der als Grillwagen ausgelegte Holzkohlengrill schon rein äußerlich. Er sieht einfach top aus! Der Deckel ist pulverbeschichtet, dazu gibt es Edelstahlgriff und Thermometer. Doch es ist nicht nur der Deckel, der die Freunde des indirekten Grillens erfreut. Das Grillgut kann so platziert werden, dass es nicht direkt über der offenen Holzkohle Glut liegt.
Im Vergleich zu einem Kugelgrill gefällt zudem die Ablage rechts – sogar mit Haken für das Grillbesteck! Ein weiteres echtes Plus ist die höhenverstellbare Kohle-Ebene. Durch Absenken oder Anheben läßt sich die Hitze regulieren. Sehr schön auch die Kurbelrad Bedienung!
Für ambitioniertes Grillen steht weiters eine Warmhaltefläche im Deckel zur Verfügung, zudem bietet der zweigeteilte Grillrost (Abmessungen: 2 x 41,5 x 27,5 cm) genug Platz, um auch größere Gruppen zu begrillen.
Neckisches Detail: Integrierter Flaschenöffner an der linken Seite!

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Unser Fazit: Top!
Hier hat man mitgedacht! Der Toronto sieht nicht nur schick aus, sondern überzeugt auch mit Details, die ein Weber Holzkohlengrill in dieser Preiskategorie nicht bietet. Auch wenn in der Verarbeitung kleinere Abstriche gemacht werden müssen (anders wäre dieses Preisniveau nicht möglich), so ist dieser Grill dennoch die Top GRILLGARANT Empfehlung 2017!
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Holzkohlegrill Test: „LotusGrill Holzkohlengrill Serie 340“


Dieser Grill ist allein schon wegen seiner Form und seines Konzeptes ungewöhnlich. Dazu die bunten Farbvarationen – also ein weiterer interessanter Kandidat für unseren Holzkohlegrill Test.
Was sofort auffällt: Der LotusGrill will ein rauchfreier Holzkohlengrill sein. Dies wird erreicht, indem der mittig positionierte Kohlebehälter verschlossen ist. Dank dieser Abdeckung kann kein Fett in die glühende Holzkohle tropfen. Somit entsteht auch kein Rauch. Freilich: Ein echter Indoor Grill ist dies nicht. Man darf den LotusGrill nicht in geschlossenen Räumen betreiben. Für den Balkon aber allemal eine gute Idee.
Der Grillrost selbst hat einen Durchmesser von 32 cm. Das ist für größere Grillgesellschaften zu klein. Dafür ist er mit seinen 4 kg Gewicht prädestiniert für das Grillvergnügen unterwegs. Der Rost ist aus massivem Edelstahl und spülmaschinengeeignet – wie übrigens auch die Innenschale, in der sich das Fett aus dem Grillgut sammelt.
Nettes Detail für Nerds: Der Lotusgrill hat einen batteriebetriebenen stufenlos regelbaren Lüfter. Der bringt Luft an die Holzkohle. Schnellgriller ersparen sich also das mühselige Anfachen oder Anblasen der Grillkohle. Die Holzkohle ist in 4-5 Minuten grillfertig.
Auch schön: Die Außenschale besteht aus pulverbeschichtetem Stahl und wird während des Grillvorgangs niemals heiß.

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Unser Fazit:
Gläschen Prosecco dazu und fertig ist der Mädels-Grillabend! Denn ob limettengrün, maisgelb, pflaumenlila oder mandarinenorange: Mit seiner peppig-poppigen Optik ist der LotusGrill ein netter Tischgrill, der seine ganz spezielle Zielgruppe finden dürfte. Eignet sich aber auch für alle, die mobil sein wollen, oder das Besondere mögen.
Ob echte Kerle den Lüfter wirklich brauchen, oder gar diese Optik mögen – das sei mal dahingestellt. Hat auch seinen Preis. In unserem Holzkohlegrill Test daher nur Mittelfeld.
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Holzkohlegrill Test: „Weber Holzkohlegrill Original Kettle Premium 57 cm“


Ein „Weber“ darf in keinem Holzkohle Grill Vergleich fehlen. Hier das etwas ambitioniertere Modell, der Kettle Premium mit einem Durchmesser von 57 cm. Das ist schonmal großfamilientauglich. Thermometer im Deckel sowie regelbare Luftzufuhrregulierung sind selbstverständlich, somit bietet sich auch dieser Kugelgrill wahlweise zum direkten oder indirekten Grillen an.
Unter dem Grill befindet sich ein geschlossener Aschekasten. Das erleichtert die Reinigung. Der Ascheauffangbehälter ist natürlich herausnehmbar. Der Grillrost ist 4 mm stark, da sollte es keine Probleme mit Verbiegen oder Verziehen geben. Und auch der Aufbau ist einfach.

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Unser Fazit:
Wie bei Weber üblich, so steht auch hier der Name für gute Verarbeitung und Materialqualität. Wer darauf Wert legt, der ist hier gut bedient. Im Vergleich zum Tepro Toronto fehlen uns aber doch manche Details. Daher reicht es in unserem Holzkohlegrill Test hier nicht zum Spitzenplatz.
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Ratgeber: Warum Holzkohlegrill?

Elektrisch? Holzkohle? Gasgrill? Es ist eine Frage der Einstellung. Jede Art des Grillens hat ihre Berechtigung, hat Vor- und Nachteile. Das Grillen mit Holzkohle ist allerdings immer noch die herkömmlichste Methode. Und für die meisten auch die schönste Art zu grillen. Das muß man nicht weiter erklären. Es ist einfach so.

Welchen Holzkohlengrill brauche ich?

Die Auswahl an Holzkohlegrills ist groß. Los geht es mit den Einweggrills. Mehr als ein paar Würstchen oder ein Stück Fleisch sind aber aufgrund der begrenzten Zeit der Glut nicht drin.
Einfache Holzkohlegrills halten die Glut schon etwas länger und können auch mehrfach verwendet werden. Mehr als ein schnelles und kleines Grillvergnügen ist aber auch hier möglich.
Wer es etwas aufwändiger mag, der schafft sich einen Kugelgrill an. Die Oberklasse bilden dann die Smoker. Sowohl Kugelgrill als auch Smoker erlauben indirektes Grillen, was für viele Grillmeister die Königsdiziplin ist.

Tipp für Genießer: Indirektes Grillen

Indirektes Grillen dauert zwar länger, ist aber gesünder und schmackhafter. Das Grillgut wird nicht direkt über der Holzkohle, sondern daneben platziert. Unter das Grillfleisch wird eine kleine Wasserschale gestellt, damit das abtropfende Fett aufgefangen wird. Durch den geschlossenen Deckel wird die Temperatur im Grill gehalten und mittels eines in den Grill eingebauten Thermometers kontrolliert. Echte Gourmets haben zudem ein Bratenthermometer, um den perfekten Zustand des Fleisches zu ermitteln („englisch“, „medium“ oder „well done“). Es wird an der dicksten Stelle des Fleisch eingeschoben und ist hilfreich bei größeren Fleischstücken oder Braten.

Smoker oder Kugelgrill?

Beide eignen sich für indirektes Grillen. Spektakulärer sind aber die Smoker, auch gern als „Grill-Lok“ bezeichnet. Für ein American Barbecue fast schon Pflicht! Die Form erinnert tatsächlich an eine „Lok“. In einer seitlichen Feuerbox wird die Grillkohle entfacht, die mit Holzspänen angereichert wird, um dem Grillgut ein besonderes Aroma zu verleihen. Die Temperatur wird durch den geschlossenen Deckel gehalten und durch eine Lüftungsklappe, den „Schornstein“ reguliert. Die Smoker besitzen in der Regel eine deutlich größere Grillfläche als ein Kugelgrill, hier können gleichzeitig mehrere Produkte gegart werden.

Kaufberatung: Worauf Du beim Kauf achten solltest

Bessere Grills sind aus rostfreiem Edelstahl, gern 2 Millimeter dick, oder sogar noch mehr. Ein Grillrost aus gusseisernem Material ist gut, denn damit verteilt sich die Temperatur schnell und gleichmäßig. Gibt es einen Deckel, so solltest Du darauf achten, dass er auf dem Grillkörper sauber aufliegt und abschließt. Idealerweise ist am Grill auch noch eine Ablagefläche für eine Grillzange, Grillgut oder Ähnliches angebracht.
Im übrigen bietet Dir unser Holzkohlegrill Test eine erste Orientierung für den Kauf!

Zubehör: Was brauchst Du?

Für Holzkohlegrills gibt es jede Menge Zubehör. Es fängt bei Anzündkaminen an, die es ermöglichen, die Holzkohle ohne chemische Anzündhilfen zum Glühen zu bringen. Ansonsten sind diverse Föhns oder andere Gebläsehilfen durchaus sinnvoll zum Anfachen der Holzkohle, wenn man nicht pusten mag. Grillbestecke und Zangen erklären sich von selbst; für Fisch empfehlen sich zudem spezielle Körbe, die ein leichtes Wenden ermöglichen. Fischhaut ist sehr empfindlich und backt leicht an auf dem Grillrost. Aluminiumschalen sind ebenfalls hilfreich bei empfindlichem Grillgut; zudem verhindern sie das Abtropfen von Fett in die Glut.

Holzkohle oder Briketts?

Holzkohle ist nicht gleich Holzkohle. Briketts sind höherwertiger und brennen länger. Die lose Holzkohle dagegen wird schneller heiß, und erzeugt auch insgesamt mehr Hitze. Also: Für ein gepflegtes Barbecue nimmst Du Briketts. Für das schnelle Grillen von Würstchen oder Kurzbratstücken die Holzkohle. Wer verantwortungsbewusst denkt, achtet darauf, dass die Holzkohle aus nachhaltiger Erzeugung stammt.

Und hier bitte Vorsicht…

…denn drei Dinge sind wichtig beim Grillen mit Holzkohle:

  • Brennpaste und ähnliche Anzündhilfen dürfen niemals ins offene Feuer gegeben werden
  • Ist der Grillspass zuende, dann stets dafür sorgen, dass die Glut auch wirklich heruntergebrannt ist! Holzkohle kann sehr lange nachglühen
  • Keinen Holzkohlegrill in geschlossenen Räumen betreiben.

Hinweis zum Testverfahren: Unsere Testbedingungen

Wir sind nicht Stiftung Warentest. Sondern leidenschaftliche Griller, die Dir schnell und heiß das Wichtigste auf einen Blick servieren. Wir wollen Dir also Arbeit abnehmen, indem wir das tun, was jeder online vor dem Kauf eines Holzkohlegrills tun sollte, aber selten die Zeit dazu hat: Nämlich Kundenbewertungen analysieren, Testberichte anerkannter Institutionen recherchieren, Produktdaten, Ausstattung und Preise vergleichen, Markenbeliebtheit untersuchen, Fachartikel von Experten lesen. Unser abschließendes Rating ist eine Formel, in der all diese Faktoren zusammen fließen. Wir testen also nicht selber, sondern berichten, wie andere testen. Diese Informationen tragen wir zusammen, damit Du kurz und übersichtlich informiert wirst. Aus demselben Grund treffen wir auch immer eine Vorauswahl. Nur die Wenigsten brauchen einen Test mit kompletter Marktübersicht inklusive ellenlanger Aufzählung aller technischen Details. Stattdessen beschränkt sich unser Holzkohlegrill Vergleich auf einige wenige Modelle, die unserer Meinung nach aber am vielversprechendsten und interessantesten sind.

Der beste Holzkohlengrill?
So hilft Dir Grillgarant bei Deiner Entscheidung!

Die Produktvielfalt im Web ist unübersichtlich. Gerade deshalb sind Kaufempfehlungen nützlich. Und eine Empfehlung ist immer subjektiv. Die Frage nach dem Holzkohlegrill Testsieger ist daher auch abhängig davon, was Du willst. So ist dem einen ein günstiger Preis wichtig, der andere legt Wert auf hochwertige Verarbeitung, und der Dritte möchte möglichst umfassendes Zubehör im Lieferumfang. Die Frage also: „Was ist das beste Holzkohlegrill“ entscheidest letztlich Du. Dir bei dieser Entscheidung zu helfen – das ist unser Anspruch!

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