Steakmesser Test: Die besten 4 Sets im direkten Vergleich!

Der GRILLGARANT Steakmesser Test 2017: Wir haben vier der interessantesten Steakmesser Sets für Euch herausgesucht und näher angeschaut. Das Gesamtergebnis auf einen Blick:

Modell Unser RatingKaufempfehlung
WMF
Steakbesteck
12-teilig
Zwilling
Steakbesteckset
12-teilig
07150-359-0
Laguiole
12-teiliges
Steakbesteck
Jamie Oliver
Jumbo Steakmesser

Die Testberichte im Detail

Test „WMF Steakbesteck 12-teilig“: Zum Testbericht im Detail
Test „Zwilling Steakbesteckset 12 teilig 07150-359-0“: Zum Testbericht im Detail
Test „Laguiole – 12-tlg Steakbesteck“: Zum Testbericht im Detail
Test „Jamie Oliver Jumbo Steakmesser“: Zum Testbericht im Detail
So testen wir: Hinweis zum Testverfahren


Steakmesser Test: „WMF Steakbesteck 12-teilig“


WMF ist ein Traditionshersteller von Küchengeräten und -Utensilien. Klar, dass da auch ein Steakmesser Set nicht fehlen darf. Das Set hier ist 12-teilig, bestehend aus 6 x Messer und 6 x Gabel, und kommt in einer netten Holzbox daher. Wer es puristischer mag: WMF bietet auch 6-teilige Sets an, dann nur als Steakmesser. Alles ist aus Cromargan Edelstahl 18/10 poliert und selbstverständlich rostfrei sowie spülmaschinentauglich. Die Monobloc Steakmesser machen einen soliden Eindruck. Die Klinge mit Wellenschliff ist aus rostfreiem Spezialklingenstahl, aus einem Stück geschmiedet und im Ganzen gehärtet.

Das sagen andere (Bewertungen bei Amazon):
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Unser Fazit: Top!
Der Bestseller bei Amazon überzeugt durch elegantes zeitloses Design, ist bezahlbar und absolut alltagstauglich. So viele positive Kundenmeinungen bei Amazon können nicht irren. Auch wir schließen wir uns da gern an. Daher GRILLGARANT Empfehlung 2017!
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Steakmesser Test: „Zwilling Steakbesteckset 12 teilig 07150-359-0“


Mindestens genauso bekannt wie WMF ist der Name Zwilling. Der Name rührt übrigens vom Sternzeichen, welches sich der damalige Gründer, ein Messerschmied, im Jahre 1731 als Name eintragen ließ. Heute ist die Messerschmiede aus dem nordrhein-westfälischem Solingen einer der großen Traditionshersteller. Auch Zwilling bietet ein im Preis vergleichbares 12-teiliges Set (6 x Messer, 6 x Gabel) in einem schön anzuschauenden Holzkistchen an. Auch die Produktdetails sind ähnlich: 18/10 Edelstahl; das Ganze rostfrei und für die Spülmaschine geeignet.

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Unser Fazit:
Absolut feines und wertiges Produkt. Das Design gefällt uns bei WMF allerdings einen Tick besser.
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Steakmesser Test: „Laguiole – 12-tlg Steakbesteck“


Auch der Name Laguiole ist Kennern feiner Messer ein Begriff. Die Messerschmiede aus Frankreich (mit Sitz im südfranzösischen Laguiole) macht sich seit Jahrhunderten einen Namen mit Messern aus handgeschmiedeten Klingen und hochwertigen Griffen. Hier haben wir ebenfalls ein Set mit je sechs Steakmessern und Gabeln. Die Klingenstärke beträgt 2.5 mm und ist aus gehärtetem Edelstahl. Sehr dekorativ die fein gearbeiteten Verzierungen. Die Griffe sind aus dekorativem Amboina-Holz; jedes Stück ein echtes Unikat, sowohl was die Maserung betrifft, als auch das gesamte Aussehen. Sehr schön.

Info:
Amboina-Holz ist eine tropische Holzart, die vor allem in Südostasien heimisch ist. Es gilt inzwischen als seltenes und daher besonders exklusives Edelholz. Wir gehen davon aus, dass das Holz auch aus nachhaltigem Anbau stammt. Ob es sich anders verhält – darüber ist uns nichts bekannt. Wir bleiben aber dran und werden hier entsprechend informieren, wenn sich daran etwas ändert.

Unser Fazit:
Wer das Besondere liebt, muß hier zuschlagen. Die Qualität wie auch die erlesene Optik rechtfertigen den Preis.
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Steakmesser Test: „Jamie Oliver Jumbo Steakmesser“


Wer kennt ihn nicht: Den trendigen „Koch-Tausendsassa“ Jamie Oliver. Dass bekannte Starköche mit ihrem guten Namen gern auch mal ein Produkt zieren, ist ja nichts Neues. Vier Steakmesser umfasst die kleine Kollektion; jeweils in einer schicken Edelstahl-/Holz Kombination. Die Qualität ist solide; und in der Optik machen die Messer ihrem Namen „Jumbo“ aller Ehre – sie sind recht groß. Ansonsten aber im Design eher unauffällig.

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Unser Fazit:
Vier Messer zu einem Preis, wo anderswo ein ganzes Set zu bekommen ist? Wem der Name wichtig ist, der liegt hier richtig. Für einen Spitzenplatz reicht es in unserem Steakmesser Test aber nicht.
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Warum überhaupt Steakmesser?

Du sitzt vor einem schönen saftigen Steak. Der herrliche Duft lässt Dir das Wasser im Mund zusammen laufen. Genüsslich setzt Du das Messer an. Doch dann die Katastrophe. Quetschen, sägen, reißen – auf Deinem Teller findet alles Mögliche statt, aber bestimmt kein Steakgenuß.
Darum brauchst Du also Steakmesser. Ein schön gegrilltes Steak ist das Edelste vom Fleisch; also sollte auch Dein Esswerkzeug edel sein. Wenn Du Dir schon ein teures Filetsteak, ein feines Entrecôte, oder ein gewaltiges T-Bone gönnst, dann zelebriere dies auch angemessen. Normale Tafelmesser haben meist zu wenig Schärfe, um so ein Stück richtig zu zerteilen. OK, irgendwie zerkleinert kriegst Du ein Steak auch mit einem normalen Messer. Aber dann kannst Du auch gleich einen Pürierstab nehmen.

Steakmesser Kauf: Worauf du achten solltest

Da Steaks einen besonders hochwertigen Fleischgenuß darstellen, sollte das Messer nicht nur in der Verarbeitung, sondern auch in der Optik hochwertig sein. Wer es praktisch mag, achtet auf Spülmaschinentauglichkeit. Steakmesser-Sets, also Messer und Gabel in einheitlichem Design, sind kein Muß. So einzigartig, wie das köstliches Steak auf dem Teller vor Dir, so einzigartig darf auch das Messer sein. Wer dennoch ein einheitliches Besteck-Set vorzieht, findet bei der Gabel oft einen Zinken weniger als bei der normalen Speisegabel.
Das Material: Es muß ja nicht gleich Silber oder gar Damast-Stahl sein. Aber rostfreier Edelstahl ist das Minimum.
Der Griff: Das Steakmesser muß gut in der Hand liegen. Zudem ist der Griff der Teil des Messers, der auch schön gestaltet werden kann. Achte daher auf exquisites Material oder schöne Verzierungen.
Die Klinge: Ein typisches Steakmesser zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass die Klinge nach oben gebogen ist. Es ist etwa 12 cm lang; zudem verläuft die Messerklinge vorn meist spitz zu. Lässt sich die Klinge leicht durchbiegen, kann das auf mindere Qualität hinweisen. Ein Steakmesser ist schärfer als ein normales Tafelmesser. Oft verfügt es über einen ausgeprägten Wellenschliff.

Tipp: Geschenkidee!

Da Steakmesser oft in hübschen Boxen ausgeliefert werden, eignen sie sich auch perfekt als Geschenk. Und was Größe, Preis oder Material angeht: Wenn Du nicht weißt, was am besten passt, dann bietet Dir unser Steakmesser Test hier eine erste Orientierung! Übrigens: Mehr über Steaks erfährst Du in unserem Ratgeber Steakarten!

Ratgeber Pflege

Hochwertige Steakmesser reinigst Du am besten mit der Hand unter lauwarmen Wasser mit wenig Spülmittel. Scheuermittel sind tabu. Holzgriffe brauchen von Zeit zu Zeit etwas Pflege, wie etwa einölen mit speziellem Holzpflege-Öl.
Auch die Aufbewahrung in der Besteckschublade sollte pfleglich erfolgen. Die Messer einfach nur wild durcheinander ins Fach legen mag zwar schneller gehen, verursacht aber Kratzer und Beschädigungen. Auch werden die Messer schneller stumpf.
Ein Messerblock ist nur bedingt zu empfehlen. Der eignet sich besser für die Messer, die tagtäglich schnell zur Hand sein müssen. Also die üblichen Küchenmesser .

Steakmesser schleifen

Klingenschärfe ist wichtig, denn das Fleisch soll sauber geschnitten werden. Reißen oder Quetschen des Fleisches ist für echte Steak-Liebhaber ein No Go. Regelmäßiges Schleifen ist daher Pflicht. Der hochwertige Fachhandel bietet einen entsprechenden Service. Selber Schleifen ist nur eine Option, wer über etwas Kenntnisse verfügt. Gerade kompliziertere Schliff-Formen wie etwa ein Wellenschliff lassen sich nicht so einfach über einen Wetzstahl abziehen.

Esskultur im Wandel der Zeit

Um die Bedeutung eines Steakmessers besser zu verstehen, lohnt auch ein Blick in die Geschichte von Tafelmesser und Essbesteck allgemein. Das Messer entwickelte sich im Lauf der Zeit vom reinen Werkzeug hin zum Tafelmesser. Mit der Entstehung bürgerlicher Esskultur differenzierte sich auch die Funktion des Tafelmessers selbst immer weiter aus. Neben dem Messer zum Schneiden für Fleisch entstanden weitere Messerarten, wie etwa Dessertmesser, Obstmesser, Käsemesser, Fischmesser, oder sogar kleine stumpfe Messer für Kinder. Silber galt dabei als besonderes begehrtes Material. Es dokumentierte nicht nur Wohlstand, es ist dank seiner Materialeigenschaften auch antibakteriell und säureresistent. Einzig bei schwefelhaltigen Lebensmitteln wie Fisch oder Ei kann es sich dunkel färben. Heute ist Edelstahl verbreiteter. Es ist günstig in der Herstellung, wird nicht angegriffen durch Speisesäuren und -alkalien, und ist spülmaschinenfest,

Von der Hand in den Mund hin zum Luxusgenuß

Das klassische Tafelmesser, so wie wir es heute kennen, ist also relativ jung. Regelmäßiger Fleischgenuss war früher sowieso nur höheren Schichten vorbehalten. Zum Schneiden oder Zerteilen von Fleisch gab es ein größeres Seziermesser oder Tranchiermesser. Das gute Stück, meist Wild, wurde damit nur grob zerlegt. Eine große Gabel zum Aufspießen besorgte der Rest. Oft wurde auch nur mit Fingern gegessen. Die einfache Landbevölkerung dagegen hatte einen großen Topf auf dem Tisch, aus dem alle aßen. Wenn es überhaupt ein Besteck gab, dann war dies ein – meist hölzerner – Löffel.
Den zelebrierten Luxus eines Steaks kannte man früher also nicht. Jedenfalls nicht so in diesem Ausmaß. Fleisch war teuer und schwer zu beschaffen, also wurde es auch komplett verwertet. Innereien waren daher genauso selbstverständlich wie das Auskochen von Knochen für die Suppe.
Frühere Tischmanieren entsprachen ebenfalls nicht unserer heutigen Vorstellung von Esskultur oder gar dem „Knigge“. Das klassische Tischbesteck, bestehend aus Messer, Gabel und Löffel, ist eine bürgerliche Entwicklung, die sich erst im 19. Jahrhundert durchgesetzt hat. So gesehen ist also der Löffel als Essbesteck weitaus populärer.

Hinweis zum Testverfahren: Unsere Testbedingungen

Wir sind nicht Stiftung Warentest. Sondern leidenschaftliche Griller, die Dir schnell und heiß das Wichtigste auf einen Blick servieren. Wir wollen Dir also Arbeit abnehmen, indem wir das tun, was jeder online vor dem Kauf eines Steakmessers tun sollte, aber selten die Zeit dazu hat: Nämlich Kundenbewertungen analysieren, Testberichte anerkannter Institutionen recherchieren, Produktdaten, Ausstattung und Preise vergleichen, Markenbeliebtheit untersuchen, Fachartikel von Experten lesen. Unser abschließendes Rating ist eine Formel, in der all diese Faktoren zusammen fließen. Wir testen also nicht selber, sondern berichten, wie andere testen. Diese Informationen tragen wir zusammen, damit Du kurz und übersichtlich informiert wirst. Aus demselben Grund treffen wir auch immer eine Vorauswahl. Nur die Wenigsten brauchen einen Test mit kompletter Marktübersicht inklusive ellenlanger Aufzählung aller technischen Details. Stattdessen beschränkt sich unser Steakmesser Vergleich auf einige wenige Modelle, die unserer Meinung nach aber am vielversprechendsten und interessantesten sind.

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So hilft Dir Grillgarant bei Deiner Entscheidung!

Die Produktvielfalt im Web ist unübersichtlich. Gerade deshalb sind Kaufempfehlungen nützlich. Und eine Empfehlung ist immer subjektiv. Die Frage nach dem Steakmesser Testsieger ist daher auch abhängig davon, was Du willst. So ist dem einen ein günstiger Preis wichtig, der andere legt Wert auf hochwertige Verarbeitung, und der Dritte möchte möglichst umfassendes Zubehör im Lieferumfang. Die Frage also: „Was ist das beste Steakmesser“ entscheidest letztlich Du. Dir bei dieser Entscheidung zu helfen – das ist unser Anspruch!

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