Der Weber Grill: Erfolgsstory einer Marke.

Gibt es eigentlich irgendeinen Grillfreund, der den Namen „Weber“ nicht kennt? Der amerikanische Hersteller von Grills und Zubehör genießt einen guten Ruf hierzulande. Doch was ist die Geschichte dahinter? Und warum denken die meisten an einen Kugelgrill, wenn sie den Namen Weber hören? Wir gehen auf Spurensuche.

Dass der Name „Weber“ so eng verknüpft ist mit einem Kugelgrill, dafür gibt es tatsächlich einen Grund. Denn der Grillhersteller ist mit Kugelgrills groß geworden. Heute freilich bietet Weber alles fürs Grillen, vom Grillzubehör bis hin zum Gas- oder Elektrogrill.

Es begann mit zwei Bojen

1952 hatte ein gewisser George Stephen eine ziemlich gute Idee. Er baute die Unterseiten zweier Bojen zu einem Grill mit Deckel um. Stephens Grill mit dem kugelförmigen Deckel kam an. Der Grill war mobil (damals keine Selbstverständlichkeit), er war relativ leicht, und dank Deckel bot er die Möglichkeit, indirekt zu grillen.

Weber Stephen Products

Der Verkaufserfolg war also da. Stephen, bis dahin im Unternehmen seines Vaters beschäftigt, der „Weber Brothers Metal Works“, gründete nun eine eigene Abteilung. Dort widmete er sich ausschließlich seinem Kugelgrill und dessen Vermarktung. Und es ging weiter bergauf: Ende der 1950er Jahre zahlte Stephen die Weber Brothers aus, wurde selbst Eigentümer und änderte den Namen der Firma in Weber-Stephen Products Co. um.

Der Kugelgrill

Der Kugelgrill war also die Initialzündung, und ist bis heute Symbol für das Unternehmen. Der Weber Grill, wie er heutzutage oft genannt wird, kann sowohl zum direkten, als auch zum indirekten Grillen verwendet werden. Holzkohlegrills von Weber sind etwa die kleinen „Smokey Joes“, diverse „Kettles“, die „Go Anywhere“ Holzkohlengrills, die „Mastertouch GBS“ oder „Performer GBS“ Modelle.

Weber Gasgrills

Auch fürs Grillen auf Knopfdruck bietet Weber ein breites Spektrum. Die „Genesis“ oder „Spirit“ Modelle, die kompakte „Q-Series“, die kleinen „Go Anywhere“ oder der repräsentative „Summit“ bedienen sämtliche Ansprüche und Vorlieben, was die Auswahl an Gasgrills angeht. Auf das Vorurteil, dass die Gasgrills nicht das typische Aroma eines Holzkohlegrills mit sich bringen, hat Weber mit einer Erfindung geantwortet: Den Flavourizer Bars Aromaschienen. Diese leiten das Fett und den Bratensaft ab und verdampfen einen Teil davon, sodass sie vom Fleisch aufgesogen werden können.

Weber Elektro-Grills

Elektrogrills finden bekanntermaßen immer mehr Freunde. Die Geruchsbelästigung hält sich in Grenzen. Sie sind somit ideal für den Balkon oder das schnelle Zwischendurch-Grillen, aber auch zum mitnehmen. Alles, was man für die kleinen E-Grills benötigt, ist eine Steckdose. Auch hier bietet Weber passende Grills.

Gründe für den Erfolg

Nun, wir können nicht in die Strategie der Marketingabteilung blicken. Und auch nicht in die Köpfe vieler zufriedener Kunden. Was aber auffällt: Weber inszeniert Grillen nicht nur als gelegentliches Mittel zum Zweck, sondern als eine regelrechte „Grillwelt“, also als ein Lebensgefühl, was zelebriert werden darf.
Das dürfte sicher mit eine Erklärung sein für den Erfolg. Weber hat es in unnachahmlicher Weise geschafft, sich als Inbegriff des Grillens zu positionieren. Da ist es nur logisch, dass es außer den Grills auch Weber Grill Ersatzteile gibt, sowie jedwedes Weber Grill Zubehör. Gute Qualität, durchdachte Technik und langfristige Haltbarkeit sind weitere wichtige Punkte im Selbstverständnis.

Und die anderen?

Freilich, auf den Lorbeeren ausruhen kann sich Weber nicht. Natürlich gibt es auch andere Namen wie Napoleon, Outdoor-Chef oder Barbecook. Die Konkurrenz ist stark, und wer bereit ist, Abstriche in der Qualität oder im Funktionsumfang zu machen, der findet preislich attraktive Modelle auch bei anderen Herstellern, wie unser Kugelgrill Test zeigt.

Quelle: www.weber.com
Dort findest Du auch viele weitere Infos zum Unternehmen!

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