Grillbesteck: Was brauchst Du wozu?

Echte Männer brauchen zum Grillen nur ein Messer. Richtig. Und die Erde ist eine Scheibe. Aber wir leben zum Glück nicht mehr im Mittelalter. Also: Ob Grillzange, Grillgabel, Fischbräter, Spieße oder Grillwender – an Grillzubehör mangelt es nicht. Außerdem macht das passende Grillbesteck eine Grillparty ja auch viel angenehmer. Dennoch braucht nicht jeder alles. Wir sagen Dir, was Du wofür brauchst und worauf du beim Kauf achten mußt.

Die Grillzange

Unverzichtbar. Ob Bratwurst wenden auf dem Grillrost, ein schönes Steak, oder ein Gemüsespieß: Damit läßt sich bequem alles greifen! Die Grillzange hat den Vorteil, dass nicht in das Grillgut gestochen werden muß. Und es läßt sich damit auch bequem mal ein Holzkohlebrikett umlegen, was gerade Freunde des wohltemperierten indirekten Grillens zu schätzen wissen.

Die Grillgabel

Praktisch, aber bei hochwertigen Steaks solltest Du mit Gefühl hantieren. Denn das Einstechen verletzt die Außenhaut des Fleisches. Folge: Der Saft läuft aus. Durch zuviel Stecherei wird also das Fleisch trocken. Gut macht sich die Fleischgabel nach dem Grillen, wenn Du spektakulär vor den Augen Deiner Gäste ein großes Stück Fleisch, wie etwa ein Spanferkel, zerlegen willst und dann gleich servierst. Dazu brauchst Du aber auch das passende Tranchiermesser.

Der Fischbräter

Sehr praktisch, wenn Du Fisch grillen willst. Denn Fischhaut ist sehr empfindlich, und kann leicht einreißen. Das sieht nicht nur unappetitlich aus, sondern auch das Geschmackserlebnis einer schön kross gebratenen Haut ist weg. Nimm am besten gleich ein ganzes Fischbräter Set, denn Du wirst selten nur einen Fisch grillen. Zusätzliche Antihaftbeschichtung ist von Vorteil.

Der Grillwender

Praktisch für Hamburger. Mit so einem flachen Wender lassen sich Burger Patties am besten umdrehen. Denn wird so ein Patty mit dem falschen Grillbesteck angefasst, dann kann er leicht zerfallen. Grillgabel oder Grillzange eignen sich daher nicht so gut.

Grillspieße

Unverzichtbar für Schaschlik, Gemüsespieße und alle anderen leckeren Dinge, die aufgespießt sein wollen. Achte darauf, dass zumindest eine Seite gut zum Greifen ist. Auch Spieße müssen gewendet werden auf dem Grill.

Außerdem wären da noch…

… Steakmesser! Diese sind zwar kein Grillbesteck im engeren Sinne, aber empfehlenswert hinterher zu Tisch. Denn ein herrliches Steak will schließlich angemessen goutiert werden. Und da ist nichts schlimmer als ein stumpfes Messer. In unserem Steakmesser Test zeigen wir Dir die empfehlenswertesten Sets!

Worauf Du beim Kauf achten solltest

Ein langer und ergonomisch gut geformter Griff ist Pflicht. Schließlich willst Du auch bei großen Grills oder einer sehr heißer Glut bequem jedes Grillgut erreichen. Zudem empfehlen wir Dir einen Griff aus Holz. Das sieht nicht nur zünftiger aus, sondern bietet auch guten Halt, da selbst bei fettigen Händen nichts rutscht. Außerdem leitet Holz keine Wärme. Das erspart Dir zusätzlichen Fingerschutz, wie etwa einen Grillhandschuh oder Topflappen. Ein Griffschutz aus Plastik, Gummi oder Ähnlichem mag zwar auch die Finger vor dem Verbrennen schützen, ist aber nicht wirklich empfehlenswert.
Grillbestecks, die nur aus Metall bestehen, haben dagegen den Vorteil, dass sie in der Regel für die Spülmaschine besser geeignet sind.
Bei den Metallbestandteilen sollte rostfreies Edelstahl selbstverständlich sein.
Praktisch: Eine entsprechende Öffnung im Griff. Denn manche Grills haben seitliche Haken, wo sich das Grillwerkzeug bequem einhängen lassen.

Tipp: Grillbesteck als Geschenk!

Grillbesteck Sets sind eine wunderbare Geschenkidee. Die Sets sind oft in einer schönen Holzbox verpackt, da macht allein schon die Box was her. Gerade für Vielgriller ideal, denn mit solchen Sets im praktischen Koffer ist man für alles gerüstet, und hat auch immer alles beisammen.

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