Barbecue: So gelingt der amerikanische Grillabend garantiert!

Die USA gelten nicht umsonst als das Mutterland des Barbecue. T-Bone, Porterhouse, Ribeye, Spareribs, Burger – es gibt wohl kaum einen Grillfan, dem diese Namen nicht geläufig sind. Da liegt es auf der Hand, ein zünftiges American Barbecue – abgekürzt BBQ – auch mal selbst zu machen.
Doch was ist das eigentlich genau? Hier erfährst Du alles über das „typisch amerikanische“ Barbecue. Westernstiefel und Cowboyhut nicht vergessen!

Ein American Barbecue unterscheidet sich wesentlich vom typisch deutschen Grillen. Das beginnt bereits bei der Wahl des Grills. Einen Smoker Grill ist hier Pflicht. Ebenfalls wichtig ist die Temperatur. Das Grillgut wird nur bei der mäßigen Hitze eines Holzfeuers gegart. Dabei ist je nach verwendetem Holz das Aroma des Rauches erwünscht.
Was die Wahl des Holzes angeht: Wer es authentisch mag, der nimmt Hickory, Mesquite oder Sassafras. Wem diese Holzarten zu exotisch sind – keine Angst: Eiche geht auch.

Der Smoker Grill

Ursprünglich war ein Barbecue kaum mehr als eine Grube, in die Steine und dann Holz gelegt wurden. Darauf kam das Fleisch. Das Holz sorgte nicht nur für Hitze, sondern auch für Rauch – daher der Name „Smoke“. Auch das Graben der Grube muß heute nicht mehr selbst gemacht werden. Das übernimmt der Smoker. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Grill ist ein BBQ Smoker Grill also eher eine Art Ofen, bei dem das Garen des Fleisches auf indirekte Art und Weise erfolgt. Die meisten Smoker haben zwei Kammern: eine kleinere Brennkammer für das Holz, und eine größere Räucherkammer für das Grillgut.

Think BIG!

In der Regel kommen besonders große Fleischstücke auf den Rost. Sehr beliebt sind Schweinerippchen, die direkt als großer Strang gegrillt und erst im Anschluss auf kleinere Portionen verteilt werden. Aber auch Stücke vom Rind landen in größeren Stücken auf dem Grill und werden erst nach der Garzeit zu Steaks geschnitten. Je größer der BBQ Grill ist, desto mehr Möglichkeiten bieten sich dem Grillmeister. Da kann auch schonmal ein ganzes Spanferkel gegrillt werden.
Aber auch Geflügelfreunde kommen auf ihre Kosten. Am besten dann gleich ganze Hühnchen oder Puten.
Tipp: Der klassische Burger! Der Rauch verleiht dem Burgerfleisch eine ganz besondere Note.

Ganz wichtig: Die Soße

Eine würzige Barbecue-Soße ist Pflicht. Große Fleischstücke werden mehrfach mit der Soße eingepinselt, um dem Geschmack den letzten Kick zu geben. Aber wichtig: DIE Sauce gibt es nicht! Es gibt unzählige Varianten und Geschmacksrichtungen; der Phantasie sind also keine Grenzen gesetzt. Der echte Grillmeister rührt sich sowieso seine eigene Mischung an.

Barbecue Temperaturen

Heute ist der Begriff meist nur noch ein Synonym für „Grillen“ schlechthin. Dennoch:
Beim Grillen, wie wir es typischerweise hierzulande kennen, beträgt die Grilltemperatur etwa 200 – 300 Grad Celsius. Beim BBQ betragen die Temperaturen nur etwa die Hälfte. Aber Kenner wissen: Je länger die Garzeit, desto zarter wird das Fleisch!

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